DAS CITROËN TOTAL WORLD RALLY TEAM

2011 wurde CITROËN dank der exzellenten Ergebnisse seiner Teams zum siebten Mal Markenweltmeister. Sébastien Loeb und Daniel Elena, das Dreamteam der WRC, erreichte seinen 8. Weltmeistertitel. Mit einer WM-Lauf-Bilanz, die alle Rekorde bricht, ist Sébastien Loeb der erfolgreichste Fahrer der Motorsportgeschichte. Das franko-monegassische Duo schreibt weiterhin an seiner eigenen Legende und siegt auf Schotter, Asphalt, Schnee, in Regen, Matsch und Schlamm.

Um den CITROËN DS3 WRC auch 2012 auf der Überholspur zu halten, wurde zudem prominente Unterstützung geholt: 2012 und 2013 sind Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen, die Vize-Weltmeister von 2009 und 2011, als zweites Fahrerteam für CITROËN am Start.

Die Teams von CITROËN Racing Technologies

Neben den erfolgreichen Werkteams überlässt CITROËN den DS3 WRC auch zwei Privatfahrern, die von der ganzen Motorsportkompetenz der Marke profitieren. Der Holländer Peter van Merksteijn jr., gab sein WRC Debüt bei der Rallye Deutschland 2007 und steuerte in Portugal 2011 zum ersten Mal einen CITROËN DS3 WRC. Neu dabei in der WRC und als Fahrer von CITROËN Racing Technologies ist das Nachwuchstalent Thierry Neuville. Der Belgier wird in mindestens neun der 13 Rennen an den Start gehen.
CITROËN Racing

Hinter jedem erfolgreichen Fahrerteam steht eine Mannschaft, auf die sich die Piloten verlassen können. CITROËN Racing ist das erfolg¬reichste Rallye-WM-Team aller Zeiten, jeder der 180 Mitarbeiter ein Spezialist in seinem Fach. Allein 130 Techniker kümmern sich um die World Rally Cars, die Loeb und seine Kollegen von Sieg zu Sieg fahren. Die Kunst besteht im perfekten Zusammenspiel aus Präzision, Flexibilität und Inspiration. Nur so lässt sich die kontinuierliche Spitzenleistung abrufen, die die Fahrer mit einem Fahrzeug auf höchstem Niveau zu Podiumsplätzen bringt.
LoebSébastien Loeb

Sébastien Loeb ist der erfolgreichste Fahrer der Motorsportgeschichte. Die Rekorde, die er in seiner beispiellosen Karriere angehäuft hat, machen schwindelig: Die meisten Weltmeistertitel – acht – und zudem in Folge. Die meisten Siege. Dazu die meisten Siege in Folge, die meisten Siege in einer Saison und die meisten Podiumsplätze in Folge. Und als weiterer Rekord noch ein „Grand Slam“: Bei der Rallye Korsika konnte der gebürtige Elsässer 2005 als erster Fahrer alle Wertungsprüfungen eines Laufes für sich entscheiden.
ElenaDaniel Elena

Daniel Elena begann seine Karriere als Copilot 1997. Zum Saisonende fuhr er erstmals eine Rallye an der Seite von Sébastien Loeb. Seitdem ist er nicht mehr von dort gewichen. Die gemeinsamen Jahre brachten Triumph über Triumph und Titel über Titel. Der Monegasse ist der erfolgreichste Copilot der WRC. Über einen Heimsieg bei der Rallye Monte-Carlo konnte er sich gemeinsam mit Sébastien Loeb bereits fünfmal freuen.
LoebMikko Hirvonen

Mikko Hirvonen war 18 und hatte gerade den Führerschein in der Hand, als er zum ersten Mal am Steuer eines Rallye-Autos saß. 2002 gab er sein Debüt in der WRC und wurde finnischer Meister. Er fuhr zunächst für Ford, wechselte 2004 zum Subaru World Rally Team und 2006 als Werksfahrer zurück zu Ford. Zwei Jahre in Folge beendete er die Rallye-Weltmeisterschaft auf Platz 3. 2009 und 2011 wurde er Vize-Weltmeister.
SordoDaniel Sordo

Seine Rennwurzeln liegen im Motocross. Bevor er im Jahr 2001 in den Rallyesport wechselte, feierte er bereits Erfolge im Offroad-Motorsport, im Kartsport und bei Tourenwagenrennen. 2003 gab er sein WRC-Debüt in Katalonien, 2004 siegte er in der spanischen Junior-Meisterschaft. Schon 2005 wurde er Junioren-Weltmeister und Spanischer Meister, schon 2005 wurde er Junioren-Weltmeister und Spanischer Meister! Daniel Sordo war damit im Alter von 25 Jahren der jüngste Fahrerweltmeister in der Geschichte der Junior Rallyes. Im Jahr 2006 fuhr er einige WM-Läufe für CITROËN und wurde 2007 zweiter Stammpilot im CITROËN-Team. Sowohl 2008 als auch 2009 fuhr er auf den dritten Platz der Gesamtwertung und sicherte so mit seinem Copiloten Marc Marti den Titel als Markenweltmeister für CITROËN.
LoebJarmo Lehtinen

Jarmo Lehtinen fuhr 1988 erstmals als Copilot. Im Jahr 2000 lernte er Mikko Hirvonen kennen und war ab 2003 an dessen Seite, zunächst bei Ford, dann bei Subaru. 2006 wechselten beide als Werksfahrer zurück zu Ford. Das Duo holte 14 WRC-Siege, schaffte es aber nicht, Sébastien Loeb und Daniel Elena den Titel abzunehmen.
MartiMarc Marti

Marc Marti gehört zu den Copiloten mit der größten Erfahrung. Seit seinen Karriereanfängen 1991 nahm er an zahlreichen Rallyes teil. In den Jahren 2003 und 2004 war er als Copilot von Carlos Sainz auch an den Erfolgen der Markenweltmeisterschaft für CITROËN beteiligt. Nachdem Sainz als Fahrer zurücktrat, wechselte Marti zu dessen Protégé „Dani“ Sordo und trug in den letzten Jahren gemeinsam mit seinem Teamkollegen zu den Erfolgen der Marke CITROËN bei.
QuesneliYves Matton

Seit Januar 2012 ist Yves Matton Direktor von CITROËN Racing. Sein sehr erfolgreicher Vorgänger Olivier Quesnel, unter dessen Führung CITROËN in jedem Jahr die Markenweltmeisterschaft und mit dem Team Sébastien Loeb und Daniel Elena den Weltmeistertitel gewonnen hat, ist weiterhin für Peugeot Sport verantwortlich. Unterstützt wird Matton von Xavier Mestelan-Pinon als stellvertretendem Direktor von Citroën Racing. Das erklärte Ziel des neuen Motorsport-Chefs: Das hohe Leistungsniveau beizubehalten und weitere Siege und Titel für CITROËN einzufahren.
CITROËN C4 WRC, Das Fahrzeug der Champions

Die Karriere des CITROËN C4 als Rallyefahrzeug begann im Jahr 2005. Schon mit seinen ersten Auftritten konnte der CITROËN C4 den Rennen der Weltmeisterschaften seinen Stempel aufdrücken und zahlreiche Siege einfahren.

Aufgrund seiner idealen Proportionen und seiner ausgezeichneten Aerodynamik entschied sich CITROËN bei der Entwicklung eines WRC Fahrzeugs für den C4. Am Ende der Saison 2005 konnte der CITROËN C4 WRC, der sich auf die Erfahrung des gesamten Techniker-Teams stützen konnte, seine ersten Probeläufe absolvieren. Unter Berücksichtigung des genehmigten Mindestgewichts von 1.230 kg legten die Ingenieure ein besonderes Augenmerk auf die Massenzentrierung.

Heute ist der CITROËN C4 WRC mit einem 1998 cm3 Turbomotor ausgestattet (320 PS bei 5 500 U/Min und 58 mkg bei 2 750 U/Min), Anordnung quer, um 25° geneigt in Richtung Auspuffstrang. Wie alle WRC-Fahrzeuge hat der CITROËN C4 einen Allradantrieb. Sein 6-Gang-Getriebe verfügt über eine sequenzielle, halbautomatische Steuerung: die Gangschaltung befindet sich am Lenkrad, der Pilot muss dieses also beim Schalten nicht mehr loslassen. Das bringt Zeitvorteile. Der CITROËN C4 WRC besitzt mechanische Differenziale an Vorder- und Hinterachse sowie ein elektronisch gesteuertes Mitteldifferenzial. Das Fahrzeug verfügt über Schraubenfedern und CITROËN Racing stellt seine eigenen Stoßdämpfer her.

Bei seinem Renndebut, der Rallye Monte Carlo 2007 gelingt beiden CITROËN-Teams mit Sébastien Loeb/Daniel Elena und Dani Sordo/Marc Marti ein grandioser Doppelsieg. Eine Erfolgsserie beginnt: am Steuer des CITROËN C4 WRC wurden Sébastien Loeb und Daniel Elena 2007, 2008 und 2009 Fahrer- und Beifahrerweltmeister. Die beiden an der Weltmeisterschaft teilnehmenden CITROËN C4 WRC sicherten Citroën darüber hinaus in den Saisons 2008 und 2009 den Titel des Markenweltmeisters.

Zum CITROËN C4 WRC Hybrid
Der CITROËN DS3 WRC

Mit dem CITROËN DS3 WRC hat eine neue Ära begonnen. Das World Rally Car, das 2011 seine Debüt-Saison hatte, ist kleiner, kompakter und wendiger als sein Vorgänger CITROËN C4 WRC. Unter der Haube arbeitet ein 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder-Motor mit Direkteinspritzung, der von CITROËN Racing entwickelt wurde.

Die WRC-Fahrzeuge der neuen Generation sorgen für eine spektakuläre Show: Durch die geringere Größe sind sie agiler in der Bewegung und ohne zentrales Differenzial beim Bremsen unruhiger, sogar auf Asphalt. Der Motor dreht höher und lauter, da nicht mehr halbautomatisch geschaltet wird: Die Fahrer müssen sich durch die Handschaltung wieder viel intensiver mit der Beherrschung der Fahrzeuge auseinander setzen – und für den Zuschauer wird deutlich mehr geboten.
CITROËN Motorsport


Kurios und spannend bis zum Schluss - das war die Debüt-Saison des CITROËN DS3 WRC. Nach Ausfällen und Triumphen endete die Rallye WM 2011 mit einem Herzschlagfinale in Wales – und einem herausragenden Ergebnis für die Weltmeister aus Frankreich.
br> CITROËN hat im internationalen Rallyesport eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit dem XSARA WRC fuhr das CITROËN Werksteam in 2003, 2004 und 2005 drei Markenweltmeistertitel in Folge ein, ebenso von 2008 – 2010 mit dem C4 WRC. Die Saisons 2008 bis 2011 krönten dabei Doppeltitel. Das Dreamteam der WRC, Sébastien Loeb und Daniel Elena, das seit der Saison 2011 im CITROËN DS3 WRC unterwegs ist, bricht mit WM-Titel Nr. 7 in der Markenwertung für CITROËN und WM-Titel Nr. 8 in der Fahrerwertung alle Rekorde. So soll es weitergehen.
WRC Hybrid: Technik

Ein Ziel des Markenweltmeisters CITROËN ist es, für die Zukunft gerüstet zu sein und auch in innovativer Technik eine Spitzenposition einzunehmen. Die zukunftsweisende Hybrid-Technologie ist ein Baustein für einen neuen Etappensieg im Motorsport. Diverse Tests bestätigten die Zukunftstauglichkeit:

Das im eigenen Haus entwickelte System bietet vier Energiemodi, zwischen denen der Fahrer wählen kann. Ob Verbrennung, Energierückgewinnung, reiner Elektroantrieb oder die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor, der Fahrer kann gezielt die Antriebsart wählen.
br> Im sogenannten Boost Mode agieren Verbrennungs- und Elektromotor zusammen und sorgen somit für bis zu 300 zusätzliche Newtonmeter.Diese Extra-Power bietet neue Gewinnerstrategien für das Renngeschäft.

Im sogenannten Boost Mode agieren Verbrennungs- und Elektromotor zusammen und sorgen somit für bis zu 300 zusätzliche Newtonmeter. Beide Motoren sind an den selben Antriebsstrang gekoppelt. Im Elektromodus kann der Fahrer zwischen Vorwärts-, Rückwärtsgang und Neutralstellung wählen. Hinzu kommt der akustische Aspekt des rein elektrischen Antriebs mit Energierückgewinnung. Diesen können Loeb & Co. beispielsweise auf den Verbindungsetappen oder im Servicepark nutzen und damit emissions- und nahezu geräuschfrei dahin gleiten.

Für eine Einführung des Hybrid-Antriebs in der WRC ist CITROËN also gerüstet:
Die Basis des Hybridmodells bildet das aktuelle CITROËN C4 World Ralley Car. Ein zusätzlicher, 125 kW starker Elektromotor, der seine Kraft jedoch ausschließlich an die Hinterräder abgibt, wurde in den Allrader implementiert. Die Stromversorgung sichern 990 Lithium-Ionen-Zellen, das bedingt zwar für 150 Kilogramm Mehrgewicht, stellt jedoch gleichzeitig auf Knopfdruck reichlich Zusatz-Leistung parat.


Tests

Bereits im Februar gab es in Norwegen staunende Reaktionen. Sébastien Loeb unternahm mit dem norwegischen Premierminister Jens Stoltenberg vor dem Start der Rallye eine Spritztour im CITROËN C4 WRC Hybrid4. Die Winterstraßen rund um Oslo boten den reizvollen Rahmen für die Ausflugsfahrt und die Testfahrer waren begeistert.

Nach der Rallye Portugal im April testete Daniel Sordo den CITROËN C4 Hybrid4 auf den Pisten Südportugals und in den engen Gassen Faros. Allerdings bekamen das die Fans kaum mit, denn zu hören war – nichts. Außer dem enthusiastischen Kommentar Daniel Sordos.


Meinungen
  • Das Team:
    „Wenn das Reglement irgendwann den Einsatz der Hybrid-Technologie erlaubt, sind wir in der Lage, direkt zu reagieren“, heißt es im Lager der Franzosen.
  • Der Fahrer:
    Dani Sordo nach dem Test des CITROËN C4 WRC Hybrid4 auf engen Asphaltstraßen: "Im Elektromodus kannst Du ohne Lärm oder Abgase zu verursachen durch die Dörfer fahren - sehr ungewöhnlich für ein Rallyefahrzeug. Es schont die Umwelt und ist auch im Cockpit aufgrund des fehlenden Geräuschpegels deutlich komfortabler. Unter Wettbewerbsbedingungen ist das Fahrverhalten etwas anders als das des normalen C4 WRC, da mehr Gewicht auf der Hinterachse liegt. Wenn beim Beschleunigen die Boost-Funktion einsetzt, ist das schon beeindruckend. Insgesamt ist das Feeling mit dem C4 WRC Hybrid4 das gleiche wie mit dem normalen Rallyefahrzeug.“
  • Der Entwickler:
    "Dieses von Citroen Racing entwickelte System erlaubt es dem Fahrer, zwischen vier Modi zu wählen", erklärt Renningenieur Didier Clement. "Im Verbrennungs-Modus fährt sich der C4 WRC Hybrid4 exakt wie der aktuelle C4 WRC. Wenn der Fahrer die Energierückgewinnung aktiviert, verbessert sich die Bremsleistung und die Batterien laden sich bei jedem Bremsvorgang auf."
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